Text codieren
Wählen Sie „Text codieren“ aus dem Menü „Coding“. Sobald Textsegmente codiert sind, zeigt das Bewegen des Mauszeigers über die Codierung den Namen des Codes als Tooltip an. Ein Klick auf das codierte Segment zeigt ebenfalls den Namen des Codes an.
Datei auswählen
Wählen Sie eine Datei zum Codieren aus der Auswahlliste im oberen linken Bereich aus. Darunter befinden sich Schaltflächen, um zur nächsten Datei zu springen, zur zuletzt codierten Datei zu wechseln, zu einer Lesezeichen-Position in einer Datei zu springen, das Dateimemo anzuzeigen sowie eine Attribut-Schaltfläche, mit der die Dateien basierend auf ihren Attributen gefiltert werden können. Zusätzlich gibt es ein Rechtsklick-Menü mit verschiedenen Optionen, einschließlich Sortierfunktionen.
Code erstellen
Ein neuer Code wird durch Rechtsklick im unteren linken Fensterbereich erstellt. Codes kann eine Farbe zugewiesen werden, indem ein Rechtsklick auf den Code erfolgt und die Option „Code-Farbe ändern“ gewählt wird. In der Kopfzeile befindet sich eine Schaltfläche mit einem Farbpaletten-Symbol; diese legt fest, dass alle neu erstellten Codes die gewählte Farbe erhalten, anstatt einer zufälligen Zuweisung.
Ein Rechtsklick auf einen Code öffnet ein Menü mit weiteren Optionen: Memo zu einem Code hinzufügen, Code löschen, Umbenennen, neuen Code hinzufügen, neue Kategorie hinzufügen, Codes anzeigen, die einem bestimmten Namen entsprechen („Show codes like“), Code oder Kategorie verschieben, Kategorie hinzufügen sowie Sortieren.
Text codieren
Der einfachste Weg, Text zu codieren, besteht darin, einen Textabschnitt zu markieren und dann mit der linken Maustaste auf einen Code im Code-Baum zu klicken. Alternativ kann ein Textabschnitt markiert und per Rechtsklick ein Menü geöffnet werden, um den Text mit Optionen wie dem aktuellen Code, kürzlich verwendeten Codes, einem neuen Code oder mittels In-vivo-Coding zu markieren.
Das Bewegen des Mauszeigers über codierten Text zeigt Informationen zum Code und etwaige Memos an. Codierter Text kann durch Klicken auf das Textsegment und Drücken der Schaltfläche „Unmark“ (Entmarkieren) wieder entfernt werden.
Codierte Textsegmente können mit Memos versehen werden – über das Rechtsklick-Menü, durch Drücken der Taste M oder durch Klicken auf die ganz rechte Schaltfläche „Notizblock und Stift“. Codierter und mit einem Memo versehener Text wird kursiv dargestellt.
Wichtige codierte Texte, wie etwa Exemplare für einen Bericht, können über das Rechtsklick-Menü auf dem codierten Text als „Wichtig“ markiert werden. Die Stern-Schaltfläche unter dem Code-Baum schaltet zwischen der Anzeige aller codierten Texte und nur der als wichtig markierten Texte um.
Überlappende Codes
Überlappende Codes sind oft schwer klar zu erkennen. Überlappende Abschnitte sind unterstrichen. Ein Mouse-over zeigt den überlappenden codierten Text an. Nach einem Klick auf einen überlappenden Abschnitt kann die Taste O gedrückt werden, um durch die an dieser Stelle vorhandenen Codes zu wechseln.
Annotationen
Eine Annotation (ein Memo für ein Textsegment) wird einer Textauswahl hinzugefügt. Diese sind nützlich, um Akronyme und Fachjargon zu erklären. Der Text wird fett markiert, um die Position der Annotation zu kennzeichnen. Um eine Annotation erneut zu öffnen, wird ein Teil des fettgedruckten Textes markiert und per Rechtsklick die Option „Annotate“ gewählt. Alternativ kann die ganz linke Schaltfläche „Notizblock und Stift“ geklickt oder die Taste A gedrückt werden. Zum Entfernen einer Annotation wird diese geöffnet und der gesamte Text gelöscht.

Auto-Code
Oben rechts im Bildschirm befinden sich Schaltflächen für das automatische Codieren von Text:
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
- Exakten Text auto-codieren: Ein zusätzliches Fenster fragt, in welchen Dateien das Auto-Coding durchgeführt werden soll. (Siehe Fehlerhinweis unten für QualCoder 3.8).
- Sätze basierend auf einem Textfragment auto-codieren: Ein zusätzliches Fenster fragt, in welchen Dateien das Auto-Coding durchgeführt werden soll.
- Die aktuelle Datei mittels Start- und Endmarkierungen auto-codieren. Für einen Zeilenumbruch kann
\nverwendet werden. Die Startmarkierung ist im codierten Abschnitt enthalten. - Letztes Auto-Coding rückgängig machen.
- Ein Kontrollkästchen zur Aktivierung von
Regex. Dies ist eine Spezialfunktion für ein flexibleres Auto-Coding basierend auf Platzhaltern und anderen Funktionen. Siehe dieses Memo.
Das automatische Codieren ist case-sensitive. Zudem ist das Ende eines Satzes zu definieren; standardmäßig ist dies ein Punkt gefolgt von einem Leerzeichen. \n kann ebenfalls als Zeilenumbruch verwendet werden.
Beim Auto-Codieren von exakten Texttreffern können mehrere Textabschnitte gleichzeitig zugewiesen werden, indem das Pipe-Symbol | verwendet wird. Zum Beispiel können politik|Politiker gleichzeitig demselben Code zugewiesen werden (nur bei exakten Texttreffern). Es gibt eine Option, um kürzlich durchgeführte Auto-Codings rückgängig zu machen. Wenn das Projekt geschlossen und erneut geöffnet wird, geht diese Option jedoch verloren.
Die Schaltflächen „Exakten Text auto-codieren“ und „Textfragment auto-codieren“ verfügen über ein Rechtsklick-Menü für weitere Optionen. Standardmäßig wird der gesamte Text auto-codiert. Es gibt Optionen, nur den ersten oder nur den letzten Treffer im Dokument zu codieren. Eine weitere Option ist das Auto-Coding nur dann anzuwenden, wenn der Text innerhalb eines anderen Codes erscheint (z. B. innerhalb des Textes eines bestimmten codierten Sprechers).
Emojis, Emoticons im Text und Auto-Coding
Rohe Emoji-Zeichen können in einem String als ein Zeichen zählen, im visuellen Editor jedoch zwei oder mehr Positionen einnehmen, was zu falschen Berechnungen führt. Die Anwendung von Auto-Code kann dazu führen, dass sich die Zeichenpositionen im Text verschieben.
Beispiel: Beim Auto-Codieren des Wortes „Musik“ wird jedes Emoji als „ein“ Zeichen angezeigt, im Hintergrund sind es jedoch zwei. Dies führt zu einem Versatz (Offset), wie unten zu sehen:
IDENTIFIZIERTE FEHLER bei „Exakten Text auto-codieren“ in Version 3.8, Upgrade auf Version 3.8.2 empfohlen
Beim Auto-Codieren von exaktem Text und der Auswahl mehrerer Dateien stoppt der Prozess, sobald eine Datei ohne passenden Text gefunden wird, und wird nicht mit den folgenden Dateien fortgesetzt.
Beim Auto-Codieren von exaktem Text mit REGEX wird der Regex-Text im Coding-Segment gespeichert und nicht der korrekte, mittels REGEX identifizierte Text. Diese Lösung funktioniert am besten, wenn keine Emojis im Text enthalten sind. Lösung für bereits betroffene Projekte: Zuerst ein Backup des Projekts erstellen und dann unter Berichte > Datenbankabfragen diesen Befehl ausführen:
update code_text set seltext = (select substr(source.fulltext, code_text.pos0 + 1, code_text.pos1-code_text.pos0) from source where code_text.fid=source.id)
Eine weitere Alternative ist das Upgrade von 3.8 auf 3.8.2, das Löschen aller fehlerhaften Regex-Codings und das erneute Ausführen der Regex.
Automatische Sprecher-Codierung
Die Funktion „Sprecher markieren“ erstellt Codes für jede sprechende Person in einem Interview oder einer Gruppendiskussion und weist Äußerungen automatisch zu. Dies ermöglicht fokussiertere Berichte, bei denen zeitweise nur bestimmte Sprecher betrachtet werden. Die Funktion ist über das Kontextmenü der Datei oder die folgende Symbolleisten-Schaltfläche erreichbar:
- Der Sprechername muss am Anfang einer neuen Zeile stehen und kürzer als 64 Zeichen sein. Folgende Formate werden erkannt: „Name:“, „{Name}“ oder „[Name]“.
- Es kann ausgewählt werden, welche Namen einbezogen werden sollen; die Bezeichnung kann zudem bearbeitet werden:
- Jeder Sprecher erhält einen eigenen Code in der speziellen Kategorie „📌 Speakers“ ganz unten im Code-Baum. Die Standardfarben liegen im Grauspektrum, um weniger abzulenken.
- Diese Codierungen können im Textfenster ausgeblendet werden, um die eigene analytische Codierung nicht zu stören. Dazu wird auf die „...“-Schaltfläche direkt neben dem Coder-Namen oben links in der Symbolleiste geklickt. Im folgenden Dialog wird der Eintrag „📌 Speaker coding“ ausgewählt und die Sichtbarkeit auf „hidden“ (ausgeblendet) gesetzt.
- Die Funktion „Sprecher markieren“ ist auch im Arbeitsbereich „Dateien verwalten“ verfügbar.
Bildschirmbereich maximieren
Um das obere Bedienfeld auszublenden, in den Textbereich klicken und die Taste H drücken. Zum erneuten Einblenden wird wieder H gedrückt.
Komfortfunktionen zum Laden von Textdateien
Bei Projekten mit sehr vielen Textdateien kann der Dialog zum Öffnen von Dateien unübersichtlich sein. Ein Rechtsklick auf die Schaltfläche „Dateien im Dateibaum“ ermöglicht den Wechsel zur nächsten Datei, zur Lesezeichen-Datei oder zur Datei mit den aktuellsten Codings:
- Die alphabetisch nächste Datei.
- Die zuletzt codierte Datei.
- Eine Lesezeichen-Position in einer Datei. Ein Lesezeichen wird erstellt, indem während des Codierens per Rechtsklick im Text die Lesezeichen-Option gewählt wird. Lesezeichen funktionieren nur für ein Projekt gleichzeitig; beim Wechsel des Projekts ist das Lesezeichen nicht mehr korrekt oder funktioniert nicht.
Komfort-Schaltflächen unter der Dateiliste
- Nächste Datei laden.
- Datei mit dem aktuellsten Coding laden.
- Zur aktuell markierten Lesezeichen-Datei springen.
- Das Dateimemo der ausgewählten Datei öffnen.
- Filterfunktion nutzen, um nur Dateien anzuzeigen, die bestimmte Kriterien erfüllen (z. B. Datei-Attribute oder Zuordnung zu bestimmten Cases).
Große Textdateien
Große Textdateien verlangsamen QualCoder. Beim Öffnen einer großen Textdatei (über 50.000 Zeichen) ermöglicht ein Rechtsklick auf die Datei, zunächst die ersten ca. 50.000 Zeichen zu laden. Weitere Klicks laden die jeweils nächsten 50.000 Zeichen. Die Zahl ist ein Richtwert, da QualCoder nach einem Zeilenende (z. B. Absatz oder Satzende) sucht, um die Textabschnitte sauber zu trennen. Falls 50.000 Zeichen immer noch zu langsam sind, kann diese Größe in den Einstellungen weiter reduziert werden.
Code-Positionen anpassen
Im Textbereich auf einen Code klicken (der Code darf an dieser Position nicht mit einem anderen Code überlappen). Folgende Tastenkombinationen erweitern oder verkleinern das codierte Textsegment:
Shift+Linkspfeil: Codierten Text nach links erweitern.Shift+Rechtspfeil: Codierten Text nach rechts erweitern.Alt+Linkspfeil: Codierten Text von rechts nach links verkleinern.Alt+Rechtspfeil: Codierten Text von links nach rechts verkleinern.
Es ist ratsam, vor der Bearbeitung des Textes eine Kopie des Projekts zu speichern, um Fehler bei den Code-Positionen zu vermeiden. Die folgenden Tasten können helfen, die Positionen zu korrigieren:
#(Shift+3): Zeigt die angeklickte Zeichenposition an.^(Shift+6): Verschiebt Code-Positionen nach der angeklickten Zeichenposition. Dies kann nach Textänderungen (Hinzufügen/Löschen) nötig sein, um nachfolgende Coding-Segmente zu verschieben.
Weitere Tastenkürzel für das Text-Coding
A: Markierten Text annotieren.B: Aktuelle Position in der Textdatei als Lesezeichen setzen.L: „Codes anzeigen wie“ (Show codes like), um eine Kurzliste im Code-Baum anzuzeigen.R: Kürzlich verwendete Codes auswählen (Textauswahl erforderlich).Q: Quick-Code mit dem zuletzt verwendeten Code (Textauswahl erforderlich).M: Memo zu einem Code hinzufügen (Klick auf codiertes Segment erforderlich).O: Durch überlappende Codes an der aktuellen Stelle wechseln (Klick auf überlappendes Segment erforderlich – durch Oberlinie gekennzeichnet).H: Oberes Bedienfeld aus- und einblenden für mehr Sichtbereich.I: Codierten Abschnitt als wichtig markieren (hilfreich für Exemplare). Markierungen werden durch Rechtsklick und „Wichtige Markierung entfernen“ gelöscht. Wichtige Codes werden fett dargestellt.U: Einen oder mehrere Codes an der angeklickten Position entfernen (Release 3.4).V: Markierten Text mit einem neuen Code codieren, der aus dem Text selbst erstellt wird (In-vivo-Coding).Ctrl Z: Letztes entmarkiertes Coding wiederherstellen.
Textsuche
Der Dialog zum Text-Coding enthält oben in der Mitte eine Suchfunktion mit Kontrollkästchen für die Groß-/Kleinschreibung und die Suche über alle Textdateien hinweg. Wenn im Textbereich Text markiert und die Taste S gedrückt wird, wird das Suchfeld ausgefüllt und der Fokus auf die „Weiter“-Pfeiltaste gesetzt. Standardmäßig sind mindestens 3 Zeichen erforderlich. Per Rechtsklick kann der Standard auf 5 Zeichen geändert oder eingestellt werden, dass die Suche erst nach Drücken der Enter-Taste startet.
Die Suche nutzt Regex-Funktionen:
- Ein Punkt
.dient als Platzhalter, z. B..earsfindetbearsundyears. - Ein
?nach einem Zeichen findet dieses null- oder einmal, z. B.bears?findetbearundbears. - Ein
*nach einem Zeichen findet dieses null- oder beliebig oft. \.findet den Punkt,\?das Fragezeichen,\ndas Zeilenende. Diese Regex-Cheat-Sheet kann hilfreich sein.\bWortgrenze,\bbound\bsucht nach dem ganzen Wortbound, aber nicht nachboundary.
Navigation durch den Text für einen ausgewählten Code
Unter dem Code-Baum befinden sich die Schaltflächen „Vorwärts“, „Rückwärts“ und ein Gitter-Icon (zum Beenden der Funktion).
Wählen Sie einen Code und klicken Sie auf die Pfeile. Es wird nun durch das Dokument navigiert und nur der Text angezeigt, der mit diesem Code markiert ist. Alle anderen Codierungen werden ausgeblendet. Um wieder alle Codes anzuzeigen, auf die nun farbige Gitter-Schaltfläche klicken.
Nur wichtige codierte Texte anzeigen
Unter dem Code-Baum befindet sich eine Schaltfläche mit einem Stern-Symbol. Diese schaltet zwischen der Anzeige aller codierten Texte und nur der als „Wichtig“ markierten Texte um.
Verstecktes rechtes Seitenfenster
Auf der rechten Seite des Text-Coding-Fensters befindet sich ein ausklappbares Paneel. Zum Öffnen von der rechten Seite aus ziehen oder die Schaltfläche neben der Hilfe-Taste drücken. Dieses Paneel enthält nützliche Optionen: Eine Schaltfläche zeigt beim Klicken auf einen Code den Namen, die Code-Regel (Memo) und zufällige Textbeispiele aus dem Projekt an. Die andere Schaltfläche zeigt das Projekt-Memo an.
Text bearbeiten im Modus „Coding - Text codieren“
Text kann auch nach dem Codieren, Annotieren oder der Zuweisung zu einem Case bearbeitet werden. Abschnitte in Textdateien oder transkribierten Audio-/Videodateien sind farbig unterstrichen: grün (Case zugewiesen), gelb (Annotation) oder rot (codiert) – und zwar durch alle Codierenden.
BEST PRACTICE: Vor der Bearbeitung einer bereits codierten Textdatei eine Kopie des Projekts speichern, falls Code-Positionen falsch verschoben werden.
Im Bearbeitungsmodus wird die gesamte Datei geladen. Andere Funktionen wie der Code-Baum und die Dateiliste sind deaktiviert.
Nicht unterstrichener Text kann problemlos ausgewählt, kopiert oder ersetzt werden. Durch Klicken an eine Position (ohne Textauswahl) kann Text getippt, gelöscht oder eingefügt werden. Dies ist sowohl an unterstrichenen als auch an nicht unterstrichenen Stellen möglich. Die Unterstreichungen verschieben sich automatisch beim Hinzufügen oder Entfernen von Text.
Es gibt Einschränkungen: Es ist zu vermeiden, Textabschnitte zum Löschen (oder zum Überschreiben) auszuwählen, wenn diese Abschnitte eine Kombination aus nicht unterstrichenem und unterstrichenem Text enthalten. Die Positionen der zugrunde liegenden Codes/Annotationen/Case-Zuweisungen könnten sonst nicht mehr korrekt übereinstimmen.
Falls eine Änderung die Positionen negativ beeinflusst hat, ist das Textbearbeitungsfenster zu verlassen. Dann ist vor jeder weiteren Aktion die Undo-Schaltfläche (Zurück-Pfeil) neben der Schaltfläche „Text bearbeiten“ zu drücken.
Wichtiger Hinweis: Die Bearbeitungen erfolgen im in der Datenbank gespeicherten Text. Die ursprüngliche Textdatei wird NICHT geändert.
So sieht der Bildschirm zur Textbearbeitung aus:
Kategorien und Codes
Kategorien dienen der Organisation von Codes. Sie sind hierarchisch in einer Baumstruktur organisiert. Codes können in Kategorien verschoben und Kategorien in übergeordnete Kategorien verschoben werden. Kategorien und Codes können aus ihrer aktuellen Position herausgelöst werden. Codes und Kategorien können zusammengeführt werden, indem ein Code auf einen anderen Code oder eine Kategorie auf eine andere Kategorie gezogen wird. Per Rechtsklick können Kategorien oder Codes umbenannt werden. Ein Rechtsklick auf einen Code ermöglicht die Änderung der Farbe.
Kategorien und Codes können mit Memos versehen werden. Memos können Symbole enthalten, wie sie hier gezeigt werden. Zum Einfügen: Num-Lock am Laptop aktivieren, Alt-Taste gedrückt halten und die Nummer über den Ziffernblock rechts eingeben.
Anzahl der angezeigten Codes im Code-Baum reduzieren
Um die Anzahl der im Code-Baum angezeigten Codes zu verringern, im Coding-Fenster (Text, Audio/Video oder Bild) per Rechtsklick auf den Code-Baum die Option „Codes anzeigen wie“ (Show codes like) wählen. Dann einen Text in das Feld eingeben. Es werden nur noch Codes angezeigt, die diesen Text enthalten. Um wieder alle Codes anzuzeigen, das Feld leeren und mit OK bestätigen.
Eine zweite Option ist „Codes nach Farbe anzeigen“.
Eine weitere Schaltfläche unter dem Code-Baum (mit einem Such-Icon) sucht beim Anklicken nach dem ersten Code, der den eingegebenen Text enthält.
Menüoptionen des Code-Baums
Im Code-Baum auf der linken Seite öffnet ein Rechtsklick auf einen Code ein Kontextmenü mit verschiedenen Optionen.
Codierte Dateien anzeigen
Die Option „Codierte Dateien anzeigen“ (Show coded files) zeigt alle Stellen an, an denen mit dem ausgewählten Code codiert wurde. Ein Klick auf einen bestimmten codierten Abschnitt öffnet diesen im Originalkontext für weitere Einblicke.
In der Ansicht „Codierte Dateien anzeigen“ ermöglicht ein Rechtsklick auf den farbigen Kopfbereich weitere Optionen, wie das Hinzufügen weiterer Codes, das Entfernen des Codes oder den Export des gesamten Satzes codierter Segmente in eine Textdatei.
Barrierefreiheit und Code-Farben
Im Menü „Coding“ gibt es die Option Farbschema (Colour scheme).
Hier kann eine Reihe von Farben auf eine Auswahl von Codes angewendet werden, anstatt sich auf zufällig generierte Farben oder die Einzeländerung jedes Codes zu verlassen. In diesem Bereich kann zudem eingesehen werden, wie die Code-Farben für Personen mit verschiedenen Formen von Farbenblindheit erscheinen könnten: Rot-Schwäche, Rot-Blindheit, Grün-Schwäche oder Grün-Blindheit.